Glossar
Jede Branche hat ihre eigene Sprache. Die Hotellerie mehr als die meisten. Wir haben alle wichtigen Begriffe zusammengestellt, damit du dich in der Hospitality-Branche sicher bewegst.
Zwischen Abkürzungen (ADR, RevPAR, OTA, CTA, CTD), Begriffen aus Reisebranche und Luftfahrt (PAX, GDS, Kontingent) und dem Technologie-Vokabular der letzten zehn Jahre (PMS, Channel Manager, Booking Engine) kommt einiges zusammen. Einiges davon ist nützlicher Fachjargon, anderes einfach Gewohnheit.
Dieses Glossar erklärt mehr als 130 Begriffe aus Hotelbetrieb, Technologie und Kennzahlen. SabeeApp ist eine Hotelmanagement-Plattform für 6.000+ Individualhotels in 70+ Ländern. Wir haben diese Übersicht als Nachschlagewerk für die Praxis zusammengestellt.
Hotel-KPIs zeigen dir, ob dein Betrieb tatsächlich profitabel arbeitet oder einfach nur voll ist. Die meisten basieren auf denselben Daten – deinen Logisumsätzen. Genau deshalb ist ein verlässliches PMS so wichtig. Die folgenden Kennzahlen gehören in jeden täglichen Revenue-Report.
Der durchschnittliche Zimmerpreis (ADR) bezeichnet den durchschnittlichen Erlös pro belegtem Zimmer an einem Tag. Formel: Tagesumsatz Logis geteilt durch Anzahl der belegten Zimmer. Die ADR zeigt, was du verlangst – nicht, wie viele Zimmer du belegst. Dafür nutzt du den RevPAR.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer (ALOS) gibt an, wie viele Nächte Gäste in einem bestimmten Zeitraum im Schnitt bleiben. Formel: Gesamtzahl der Übernachtungen geteilt durch Anzahl der Buchungen. Standort, Hoteltyp und Saison spielen hier mit. Längere Aufenthalte bedeuten meist geringere Kosten pro Gast und bessere Margen.
Die Average Room Rate berechnet den Durchschnittspreis pro verkauftem Zimmer über einen längeren Zeitraum – etwa wöchentlich, monatlich, quartalsweise oder jährlich. Im Gegensatz zur tagesbasierten ADR bietet die ARR eine längerfristige Perspektive auf deine Preisentwicklung. Formel: Gesamter Logisumsatz geteilt durch Anzahl der verkauften Zimmer.
Die Average Rate per Guest zeigt den durchschnittlichen Erlös pro einzelnem Gast an einem Tag. Besonders nützlich für Häuser mit gemischten Zimmertypen, bei denen die Belegung pro Zimmer stark variiert. Formel: Tagesumsatz Logis geteilt durch Gesamtzahl der Gäste.
Der prozentuale Anteil stornierter Buchungen in einem bestimmten Zeitraum. Formel: Anzahl der Stornierungen geteilt durch Gesamtzahl der eingegangenen Buchungen. Hotels steuern ihre Stornierungsquote meist über nicht erstattbare Tarife und Anzahlungsrichtlinien.
GOPPAR misst die Rentabilität nach Abzug der Betriebskosten, berechnet pro verfügbarem Zimmer. Während der RevPAR nur den Umsatz abbildet, berücksichtigt der GOPPAR auch die Kosten und liefert ein vollständigeres Bild der finanziellen Leistung. Formel: Bruttobetriebsgewinn geteilt durch Anzahl der verfügbaren Zimmer.
Die Auslastung gibt an, wie viel Prozent der verfügbaren Zimmer in einem Zeitraum belegt waren. Formel: verkaufte Zimmer geteilt durch verfügbare Zimmer, multipliziert mit 100. Beispiel: Ein Hotel mit 50 Zimmern, das 40 Zimmer pro Nacht verkauft, erreicht 80 % Auslastung. Eine der zentralen Kennzahlen, die zusammen mit der ADR zur Berechnung des RevPAR dient.
Der RevPAR fasst Auslastung und Zimmerpreis in einer Zahl zusammen. Im Unterschied zur ADR berücksichtigt er Leerstand. Ein Betrieb mit 60 % Auslastung und hoher ADR kann trotzdem einen schwachen RevPAR aufweisen. Formel: Logisumsatz geteilt durch verfügbare Zimmer – oder ADR multipliziert mit Auslastung. Das PMS von SabeeApp berechnet den RevPAR automatisch.
Der RevPOR misst den Gesamterlös pro belegtem Zimmer inklusive aller Nebenerlöse wie F&B, Minibar und Wellness – nicht nur reine Logiserlöse. Im Gegensatz zum RevPAR schließt er Leerstand aus. Formel: Gesamterlös geteilt durch Anzahl der belegten Zimmer. Nützlich, um den Erfolg von Upselling-Maßnahmen zu messen.
Der TrevPAR zeigt den gesamten Umsatz aller Hotelbereiche pro verfügbarem Zimmer. Der Unterschied zum RevPAR: RevPAR erfasst nur Logisumsätze, während TrevPAR auch Restaurant, Bar, Spa und Nebenleistungen einrechnet. Formel: Gesamter Hotelumsatz geteilt durch Anzahl der verfügbaren Zimmer.
Ein optionales Softwaremodul, das den Kernfunktionsumfang einer Hotelsoftware erweitert. Zu den Add-ons von SabeeApp gehören SabeePay (Zahlungsabwicklung), die Unified Inbox (Gäste-Messaging) und GuestAdvisor (Online-Check-in und Gästekommunikation).
Garantierte Hotelzimmer, die von Vertriebspartnern wie Reiseveranstaltern, Großhändlern oder OTAs gebucht und gehalten werden. Kontingentzimmmer werden im Voraus vertraglich vereinbart und wieder für den allgemeinen Verkauf freigegeben, wenn sie bis zu einem festgelegten Verfallsdatum (Cut-off-Date) nicht abgerufen werden.
Eine Programmierschnittstelle, über die verschiedene Softwaresysteme miteinander kommunizieren und Daten austauschen. In der Hotellerie verbinden APIs das Hotelverwaltungssystem mit OTAs, Zahlungs-Gateways und Drittanbieter-Tools. SabeeApp nutzt direkte API-Verbindungen zu über 70 OTAs, um Preise und Verfügbarkeiten in Echtzeit zu synchronisieren.
Das tatsächliche Eintreffen eines Gastes im Hotel, einschließlich Check-in, Identitätsprüfung und Ausgabe des Zimmerschlüssels bzw. der Schlüsselkarte.
Die Anzahl der freien Zimmer, die Gästen für ein bestimmtes Datum oder einen bestimmten Zeitraum zur Buchung zur Verfügung stehen.
Die niedrigste öffentlich verfügbare, flexible Rate für ein Zimmer an einem bestimmten Tag ohne Einschränkungen bei Stornierung oder Umbuchung. Die BAR dient meist als Referenzpreis, von dem Rabatte oder restriktive Tarife abgeleitet werden.
Ein Tarif, der die Unterkunft sowie das Frühstück beinhaltet. Eine der gängigsten Verpflegungsoptionen in Privathotels und Pensionen.
Ein Reisetrend, der Geschäftsreisen mit Freizeitaktivitäten verbindet (Business + Leisure). Bleisure-Reisende verlängern einen geschäftlichen Aufenthalt um private Urlaubstage. Dieses Segment wächst seit 2020 stetig und ist besonders für Hotels in der Nähe von Konferenzzentren, Flughäfen oder Innenstädten relevant.
Ein bestimmter Zeitraum, an dem ausgewählte Zimmer nicht gebucht werden können – meist wegen Reinigungsarbeiten, Wartungen oder Renovierungen.
Die im Zimmerpreis enthaltene Verpflegungsart. Typische Varianten: Nur Übernachtung (ohne Verpflegung), Übernachtung mit Frühstück, Halbpension (Frühstück plus eine Hauptmahlzeit), Vollpension (alle Mahlzeiten).
Eine Buchungsmaschine, die in die Hotel-Website integriert wird und Gästen Direktbuchungen ohne OTAs ermöglicht. Direktbuchungen sind provisionsfrei. Die Booking Engine von SabeeApp synchronisiert sich in Echtzeit mit dem PMS, um die Kapazitäten auf allen Kanälen aktuell zu halten.
Die Geschwindigkeit, mit der Reservierungen für ein bestimmtes zukünftiges Datum eingehen. Füllt sich ein Termin schneller als in den Vorjahren, signalisiert dies eine Chance zur Preiserhöhung. Das Buchungstempo ist ein zentraler Faktor im Revenue Management.
Die Zeitspanne zwischen dem Buchungszeitpunkt und dem Anreisedatum des Gastes. Kurze Buchungsfenster (Last-Minute) und lange Vorläufe (Frühbucher) erfordern in der Regel unterschiedliche Preisstrategien.
Ein kleines, individuell geführtes Haus – meist zwischen 10 und 100 Zimmern – mit unverwechselbarem Design, persönlichem Service und starkem lokalem Bezug. Der Begriff wird oft weit gefasst, meint im Kern aber Charakter statt Standardisierung.
Eine Funktion im PMS oder Channel Manager, mit der Änderungen an Preisen, Mindestaufenthalten oder Restriktionen gleichzeitig für mehrere Zimmertypen oder Datumsbereiche vorgenommen werden.
Die Bedingungen, die im Falle einer Gästestornierung greifen. Die Bandbreite reicht von vollständig flexiblen Raten (kostenlose Stornierung) bis hin zu nicht erstattbaren Tarifen. Hotels bieten meist mehrere Tarife mit unterschiedlichen Stornierungsregeln an, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen.
Die zentrale Steuerung von Zimmerkapazitäten, Raten und Verfügbarkeiten über alle Online-Vertriebskanäle hinweg – einschließlich OTAs, der eigenen Hotel-Website, GDS und Metasuchmaschinen. Der Channel Manager von SabeeApp synchronisiert Änderungen auf über 70 OTAs in Echtzeit.
Die offizielle Anreise eines Gastes: Identitätsprüfung, Meldeschein-Erfassung, Zimmerzuweisung und Schlüsselübergabe. Übliche Check-in-Zeiten liegen meist zwischen 14:00 und 16:00 Uhr. Mit GuestAdvisor von SabeeApp können Gäste bereits vor der Ankunft mobil und online einchecken.
Die Abreise des Gastes: Begleichen der offenen Posten auf dem Gästekonto, Rückgabe des Zimmerschlüssels und Verlassen des Hauses. Der Standard-Check-out erfolgt meist zwischen 11:00 und 12:00 Uhr.
Die Vorgaben zur Unterbringung von Kindern, einschließlich Altersgrenzen, Regelungen zum kostenlosen Aufenthalt im Zimmer der Eltern sowie möglicher Zusatzkosten. Betriebe mit einem Mindestalter für Gäste werden als Adults-only-Hotels bezeichnet.
Eine lokale Abgabe pro Gast und Übernachtung zur Finanzierung der kommunalen Tourismusinfrastruktur. Die Höhe unterscheidet sich je nach Gemeinde oder Region, wird vom Hotel eingezogen und beim Check-out meist getrennt vom Zimmerpreis ausgewiesen.
Die Bereitstellung von Software und Datenspeicherung über das Internet statt auf lokalen Servern vor Ort. SaaS (Software as a Service) ist heute das Standardmodell moderner Hoteltechnologie – von PMS über Channel Manager bis hin zur Booking Engine. Cloudbasierte Software wie SabeeApp lässt sich von jedem Gerät aus bedienen und aktualisiert sich automatisch im Hintergrund.
Eine Tarifrestriktion, die an einem bestimmten Tag keinen Check-in zulässt. Sie wird bei hoher Nachfrage eingesetzt, um längere Aufenthalte gezielt zu steuern und Belegungslücken zu vermeiden.
Eine Restriktion, die verhindert, dass Gäste an einem bestimmten Datum abreisen. Sie wird häufig rund um Feiertage oder Großveranstaltungen mit CTA kombiniert, um zusammenhängende Aufenthalte zu sichern.
Die Vermittlungsgebühr, die an Vertriebskanäle für generierte Buchungen gezahlt wird. Die Provisionen von OTAs liegen üblicherweise zwischen 15 % und 25 % des Zimmerpreises. Direktbuchungen über die eigene Booking Engine sind zu 100 % provisionsfrei.
Eine definierte Gruppe direkter Mitbewerberhotels, die als Vergleichsmaßstab für Preise, Auslastung und Umsatzentwicklung dient. Ein realistisches CompSet umfasst Häuser mit vergleichbarer Lage, Größe, Kategorie und Zielgruppe.
Der Prozentsatz der Website-Besucher, die tatsächlich eine Buchung abschließen. Eine höhere Konversionsrate auf der eigenen Booking Engine senkt die Abhängigkeit von Buchungsportalen und reduziert Vertriebskosten spürbar.
Gäste, die im Rahmen ausgehandelter Firmentarife übernachten. Firmenkunden sichern Betrieben planbare Einnahmen – besonders an Wochentagen und außerhalb der Hauptsaison.
Das gezielte Anbieten ergänzender Leistungen zur Reservierung, etwa Frühstück, Flughafentransfers oder Wellnessangebote. Mit GuestAdvisor von SabeeApp lassen sich Cross-Selling-Angebote vor und während des Aufenthalts automatisiert ausspielen.
Der Abschluss des Aufenthalts: der Check-out, bei dem der Gast das Zimmer verlässt und alle offenen Posten auf seinem Gästekonto begleicht.
Ein Teil- oder Gesamtbetrag, der vorab eingezogen wird, um eine Reservierung abzusichern. Anzahlungen minimieren das Stornierungs- und No-Show-Risiko. SabeePay wickelt Anzahlungen direkt über das PMS von SabeeApp automatisiert ab.
Eine Reservierung, die unmittelbar über die Hotel-Website, die eigene Booking Engine oder per Telefon ohne Zwischenhändler erfolgt. Direktbuchungen bringen den höchsten Ertrag, da keine OTA-Provisionen anfallen.
Jede Plattform und jeder Vermittler, über den ein Hotel Zimmer anbietet – darunter die eigene Website, OTAs, GDS, Reiseveranstalter oder Firmenpartner.
Die Verteilung der Buchungen auf die verschiedenen Vertriebskanäle. Den Anteil der provisionsfreien Direktbuchungen zu steigern, ohne dabei die Reichweite über OTAs zu verlieren, ist eine zentrale Aufgabe im Revenue Management.
Ein Mehrbettzimmer in einem Hostel mit mehreren Betten, die einzeln gebucht werden. Schlafsäle können geschlechtergetrennt oder gemischt sein. Die Abrechnung erfolgt pro Bett, nicht pro Zimmer.
Eine Preisstrategie, bei der Zimmerpreise kontinuierlich an Nachfrage, Mitbewerberpreise, lokale Veranstaltungen und das Buchungstempo angepasst werden – anstatt mit festen Saisonpreisen zu arbeiten. Der Channel Manager von SabeeApp sorgt für Echtzeit-Updates auf allen angebundenen OTAs, sobald sich Preise ändern.
Ein ermäßigter Tarif für Gäste, die weit im Voraus buchen – meist 30 Tage oder mehr vor der Anreise. Frühbucher-Aktionen sichern Hotels schon frühzeitig eine solide Grundauslastung.
Ein Prozess im PMS, der den offiziellen Abschluss des Geschäftstages markiert, alle Transaktionen abgleicht, Tagesberichte erstellt und das System auf den nächsten Tag vorbereitet. In modernen cloudbasierten Systemen wie SabeeApp läuft dieser Vorgang automatisch ab.
Die voraussichtliche Ankunftszeit, die der Gast vorab mitteilt. Sie hilft Rezeption und Housekeeping dabei, Prioritäten bei der Zimmerreinigung zu setzen und den Personaleinsatz optimal zu planen.
Ein webbasiertes Portal, über das Hotelverantwortliche Einträge, Preise, Verfügbarkeiten und Restriktionen auf einer OTA manuell pflegen. Beispiele sind das Booking.com-Extranet oder Expedia Partner Central. Ein Channel Manager automatisiert diesen Prozess und synchronisiert die Daten in Echtzeit.
Ein zeitlich begrenztes Aktionsangebot, das nur für ein kurzes Zeitfenster (oft 24 bis 72 Stunden) verfügbar ist. Ziel ist es, in nachfrageschwachen Zeiten kurzfristig Buchungen zu generieren.
Das Abrechnungskonto für einen Gast oder eine Gruppenbuchung. Es enthält alle Leistungen, Gebühren, Zahlungen und Gutschriften während des Aufenthalts. Beim Check-out wird daraus die Abschlussrechnung. Das PMS von SabeeApp verwaltet Gästekonten automatisch, während SabeePay die Zahlungsabwicklung übernimmt.
Die Vorhersage künftiger Zimmernachfrage, Auslastung und Umsätze auf Basis historischer Daten, aktuellem Buchungstempo, lokalen Events und Markttrends. Ein präzises Forecasting bildet das Fundament für Preisstrategie und Personalplanung.
Die zentrale Anlaufstelle im Hotel für Gäste, zuständig für Check-in, Check-out, Gästewünsche und Reklamationen. Häufig auch als Empfang oder Front Office bezeichnet.
Ein weltweites Vertriebsnetzwerk, über das Reisebüros und Geschäftsreiseportale Hotelzimmer, Flüge und Mietwagen buchen. Die drei führenden GDS-Netzwerke sind Amadeus, Sabre und Travelport. SabeeApp unterstützt GDS-Anbindungen über die Reconline-Integration.
EU-Rechtsrahmen für die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten. Hotels, die Gäste aus der EU aufnehmen, müssen die DSGVO-Vorgaben bei Datenaufbewahrung, Einwilligungen und Auskunftsersuchen strikt einhalten.
Die gleichzeitige Buchung mehrerer Zimmer für Reisegruppen, Firmenevents oder Hochzeitsgesellschaften – meist zu speziellen, ausgehandelten Gruppentarifen.
Der Gesamteindruck, den ein Gast bei jedem Berührungspunkt mit dem Hotel gewinnt – von der Erstbuchung bis zur Nachbereitung nach der Abreise. Geprägt wird das Erlebnis durch Team, Zimmerqualität, schnelle Kommunikation und einen reibungslosen Check-in und Check-out. Im Wettbewerb ist das Gästeerlebnis oft entscheidender als der reine Preis.
Eine preiswerte Unterkunftsart mit Mehrbettzimmern (Dormitories), die sich vor allem an Rucksackreisende, Studierende und Alleinreisende richtet. Oft gibt es auch günstigere Privatzimmer. Das Revenue Management basiert hier auf Betten- statt auf Zimmerebene.
Ein Verbund mehrerer Hotels unter einer gemeinsamen Marke, Betriebsführung oder Eigentümerschaft, der von zentralem Marketing, gemeinsamen Treueprogrammen und standardisierten Prozessen profitiert.
Die Abteilung für Sauberkeit, Hygiene und Pflege der Zimmer und öffentlichen Bereiche. Mit der Housekeeping-App von SabeeApp erhält dein Reinigungsteam Aufgaben und Zimmerstatus-Updates direkt und in Echtzeit auf das Smartphone.
Die tägliche Aufgabenübersicht für das Reinigungsteam: Sie zeigt, welche Zimmer gereinigt werden müssen, welche Priorität gilt und um welche Art der Reinigung es sich handelt (Anreise, Bleibe- oder Abreisezimmer). Ein Cloud-PMS wie SabeeApp erstellt diese Liste anhand aktueller Reservierungsdaten vollautomatisch.
Ein standardisiertes Kalenderformat zum Austausch von Verfügbarkeitsdaten zwischen Systemen. In der Hotel-Distribution ist iCal eine einfache Methode zur Buchungssynchronisation. Direkte API-Verbindungen sind jedoch deutlich verlässlicher und arbeiten in Echtzeit.
Eine von Unternehmen bezahlte Belohnungsreise für Mitarbeitende bei herausragenden Leistungen. Incentive-Gruppen sind ein ertragsstarkes MICE-Segment für Betriebe mit passenden Tagungs- und Eventflächen.
Ein unabhängig geführtes Hotel mit eigener Marke, das keiner Kette oder Franchiseorganisation angehört. Individualhotels überzeugen durch Charakter und persönlichen Service statt reiner Markenbekanntheit. Eine durchdachte Vertriebsstrategie und starke Direktbuchungen sind für sie daher essenziell.
Eine Schnittstelle zwischen zwei Softwaresystemen für den automatischen Datenaustausch. Über den SabeeApp Marketplace lassen sich mehr als 200 Drittanbieter-Tools anbinden – von Revenue-Management-Systemen über Türschlosssysteme bis hin zu Buchhaltungssoftware.
Ein kurz vor dem Anreisedatum angebotener Sonderpreis, um Restkapazitäten zu füllen. Zusammen mit Frühbucherpreisen sorgt diese Taktik für eine optimale Auslastung über den gesamten Buchungsvorlauf hinweg.
Das Profil eines Hotels auf OTAs, GDS oder Metasearch-Plattformen. Aussagekräftige Einträge mit stimmigen Preisen, hochwertigen Fotos und detaillierten Angaben steigern die Buchungs-Conversion messbar.
Ein Marketingprogramm, das Stammgäste für wiederholte Aufenthalte mit Punkten, Rabatten, Upgrades oder Gratisnächten belohnt. Treueprogramme stärken Direktbuchungen und verringern langfristig die Abhängigkeit von OTAs.
Die Unterteilung von Gästen in Gruppen nach gemeinsamen Merkmalen – etwa Buchungskanal, Reisezweck, Aufenthaltsdauer oder Herkunft –, um gezielte Preis- und Marketingstrategien anzuwenden. Typische Segmente in der Hotellerie sind Privatreisende, Geschäftsreisende, Gruppen und OTAs.
Der Basis-Tarif im Hotel-PMS, von dem alle verknüpften Tarife automatisch abgeleitet werden. Ändert sich der Standardpreis, passen sich alle angebundenen Raten nach definierten Regeln an – ganz ohne manuelle Anpassungen auf einzelnen Kanälen.
Eine geschäftliche Besprechung in Tagungsräumen eines Hotels, meist firmenintern und als eintägige Veranstaltung für kleinere Teilnehmerkreise ausgelegt.
Plattformen, die Hotelpreise verschiedener Portale bündeln und übersichtlich gegenüberstellen, um Preisvergleiche zu ermöglichen. Zu den bekanntesten zählen Google Hotels, Tripadvisor, Trivago und Kayak. Hotels sollten sicherstellen, dass die Raten ihrer eigenen Booking Engine auf Metasuchmaschinen wettbewerbsfähig sind, um provisionsfreie Buchungen zu sichern.
Branchenkürzel für Meetings, Incentives, Conferences und Exhibitions. Der Bereich der Hotellerie, der sich auf Tagungen, Kongresse und Gruppenreisen spezialisiert. Das MICE-Geschäft sorgt für erhebliche Umsätze bei Logis und Zusatzleistungen.
Der nächtliche Tagesabschluss im PMS: Er gleicht Finanztransaktionen ab, aktualisiert den Zimmerstatus, erstellt Managementberichte und stellt das System auf den neuen Buchungstag um. In modernen Cloud-Systemen wie SabeeApp läuft der Night Audit vollautomatisch ab.
Eine bestätigte Reservierung, bei der der Gast weder anreist noch vorab storniert hat. Hotels erheben in der Regel No-Show-Gebühren gemäß ihren Stornierungsbedingungen.
Eine OTA ist ein Online-Portal, das Hotelzimmer im Auftrag von Unterkünften gegen eine Provision verkauft – meist zwischen 15 % und 25 % des Zimmerpreises. Zu den bekanntesten OTAs gehören Booking.com, Expedia, Airbnb und Agoda. Obwohl OTAs für ein hohes Buchungsvolumen und gute Sichtbarkeit sorgen, lohnt es sich für Hotels, OTA-Gäste langfristig zu Direktbuchern zu machen. Der Channel Manager von SabeeApp verbindet dich ohne zusätzliche Provisionen mit 70+ OTAs.
Ein ermäßigter Tarif, der nicht öffentlich sichtbar ist, sondern nur über eine Treuemitgliedschaft oder Aktionscodes genutzt werden kann. Damit lassen sich gezielt günstigere Preise anbieten, ohne die allgemeine Ratenparität zu verletzen.
Die Annahme von mehr Reservierungen, als physische Zimmer vorhanden sind – basierend auf Erfahrungswerten zu Stornierungen und No-Shows. Bei guter Steuerung maximiert dies die Auslastung. Läuft es schief, müssen Gäste in ein Ausweichhotel verlegt werden.
Ein Angebot, das die Unterkunft mit Zusatzleistungen wie Frühstück, Wellnessanwendungen, Touren oder Parkplatz zu einem Gesamtpreis bündelt. Pakete steigern den Gesamtumsatz pro Buchung und heben das Direktangebot des Hotels von OTA-Einträgen ab.
Eine branchenübliche Abkürzung für Personen (Passagiere oder Gäste). Eine „4-Pax-Buchung“ ist eine Reservierung für 4 Gäste.
Technologie zur sicheren Abwicklung von Kredit- und Debitkartenzahlungen zwischen Gast und Hotel. Moderne Lösungen übernehmen Tokenisierung, 3D-Secure-Authentifizierung und PCI-DSS-Konformität automatisch. SabeePay ist das integrierte Zahlungs-Gateway von SabeeApp.
Die Regeln, wann und wie Zahlungen für eine Reservierung fällig werden – etwa ob eine vollständige Vorauszahlung, eine Anzahlung oder eine Kreditkartengarantie erforderlich ist.
Die Einhaltung des Payment Card Industry Data Security Standard ist für alle Unternehmen verpflichtend, die Kartenzahlungen verarbeiten. PCI-konforme Hotelsoftware verarbeitet Kartendaten in einer verschlüsselten, sicheren Umgebung. SabeeApp und SabeePay sind PCI-DSS-konform.
Ein Hotelverwaltungssystem ist die zentrale Softwareplattform für den Hotelbetrieb. Es steuert Reservierungen, Zimmerzuweisungen, Check-in, Check-out, Reinigungspläne, Rechnungsstellung und Berichte über eine Oberfläche. Ein cloudbasiertes PMS wie SabeeApp synchronisiert Channel Manager und Booking Engine direkt, ohne manuelle Updates.
Ein Kassensystem, das Zahlungen an Verkaufsstellen im Haus abwickelt: Rezeption, Restaurant, Bar oder Spa. Hotel-POS-Systeme buchen Leistungen über die PMS-Schnittstelle direkt auf das Gästekonto. Das Modul Cash Drawer von SabeeApp verwaltet Bargeld und Vor-Ort-Transaktionen.
Eine eindeutige Kennung für jedes Hotel im PMS und in den OTA-Extranets. Sie stellt sicher, dass Zimmerkapazitäten und Preise bei der Einrichtung des Channel Managers korrekt zugeordnet werden.
Eine EU-Richtlinie mit Vorgaben zur starken Kundenauthentifizierung bei Online-Zahlungen. Hotels, die Online-Zahlungen von Gästen aus der EU annehmen, müssen PSD2-konform arbeiten.
Der reguläre Höchstpreis für ein Zimmer vor Abzug von Rabatten, Aktionen oder Firmenkonditionen. Die Basis, von der alle weiteren Tarife abgeleitet werden.
Bedingungen für bestimmte Tarife, um den Kreis der Buchenden einzugrenzen – etwa nicht erstattbare Vorauszahlung, ein Mindestaufenthalt oder Buchungsvorlauf. Rate Fencing verhindert, dass Vollzahler günstigere Sondertarife buchen.
Die Verknüpfung von Tarifen mit einem Standardpreis. Ändert sich der Standardpreis, passen sich alle verknüpften Raten automatisch nach vordefinierten Regeln an. Das spart viel manuelle Arbeit.
Eine Regel, die festlegt, wie ein abgeleiteter Tarif vom Standardpreis abweicht – als fixer Betrag oder in Prozent. Ein nicht erstattbarer Tarif kann so zum Beispiel 15 % unter dem Standardpreis liegen.
Die Vereinbarung, über alle Vertriebskanäle hinweg denselben Zimmerpreis für identische Zimmertypen und Konditionen anzubieten. Die Vorgaben der OTAs wurden in vielen Märkten gelockert, sodass Hotels auf der eigenen Website oft günstigere Preise anbieten dürfen.
Eine Preisoption für ein Zimmer samt dazugehörigen Konditionen: Stornierungsbedingungen, Verpflegungsplan und Zahlungsmodalitäten. Hotels nutzen meist mehrere Tarife parallel. Im Preis- und Verfügbarkeitsraster von SabeeApp 4.0 verwaltest du alle Tarife in einer übersichtlichen Ansicht.
Die Mindestanzahl an Tagen im Voraus, mit der ein bestimmter Tarif gebucht werden muss. Für einen Frühbuchertarif gilt oft ein Buchungsvorlauf von 30 Tagen.
Eine bestätigte Buchung, die ein bestimmtes Zimmer für festgelegte Reisedaten sichert. Moderne Reservierungen laufen über APIs vollautomatisch von OTAs und Direktkanälen in das PMS.
Ein Gast, der schon einmal im Haus übernachtet hat. Wiederkehrende Gäste bringen einen höheren Gesamtwert bei deutlich geringeren Vertriebskosten als Neukunden.
Die gezielte Steuerung von Zimmerpreisen und Verfügbarkeiten auf Basis der Nachfrageprognose. Das Prinzip: das richtige Zimmer dem richtigen Gast zum richtigen Preis über den richtigen Kanal zur richtigen Zeit zu verkaufen. Das PMS und der Channel Manager von SabeeApp liefern dir die Werkzeuge dafür.
Die maximale Personenzahl, die ein Zimmer aufnehmen kann – aufgeschlüsselt nach Erwachsenen, Kindern und Kleinkindern. Eine genaue Erfassung verhindert Überbelegungen und Buchungsfehler.
Ein Tarif, der ausschließlich die Übernachtung ohne Verpflegung umfasst.
Eine Kategorie von Zimmern mit gemeinsamen Merkmalen: Größe, Bettenart, Ausblick oder Ausstattung. Typische Kategorien sind Standard, Superior, Deluxe oder Suite – jeweils mit eigenen Preisen und Kontingenten.
Ein komplett möbliertes Apartment für Kurz- oder Langzeitaufenthalte, in der Regel mit eigener Küche und regelmäßigem Reinigungsservice. Beliebt bei Geschäftsreisenden und Projektmitarbeitenden, die mehr Raum und Unabhängigkeit als im klassischen Hotelzimmer schätzen.
Ein elektronisches Türschloss für den schlüssellosen Zugang per Smartphone, PIN-Code oder Chipkarte. Smarte Türschlösser entlasten die Rezeption, ermöglichen den kontaktlosen Check-in und lassen sich aus der Ferne steuern. SabeeApp bindet führende Smart-Lock-Anbieter über den Marketplace an.
SSL (Secure Sockets Layer) verschlüsselt die Datenübertragung zwischen Browser und Website. Für Hotels, die Buchungen und Zahlungen online abwickeln, ist SSL Pflicht. Die Booking Engine von SabeeApp läuft vollständig auf SSL-gesicherter Infrastruktur.
Ein Kurzurlaub im Hotel in der eigenen Stadt oder Region statt einer Fernreise. Die Nachfrage nach Staycations ist seit 2020 spürbar gewachsen. Stadthotels nutzen diesen Trend mit passenden Wochenendpaketen.
Ein Unternehmen, das Reisen aus Unterkunft, Transfer und Programmpunkten schnürt und über Reisebüros oder direkt vertreibt. Veranstalter vereinbaren mit Hotels meist feste Zimmerkontingente zu vergünstigten Nettopreisen.
Ein Vermittler, der Unterkünfte und Reisen an Endkunden verkauft – häufig über GDS-Systeme oder OTA-Schnittstellen gebucht.
Gästen höherwertige Zimmerkategorien oder Zusatzleistungen gegen Aufpreis anzubieten. Gekonntes Upselling steigert den Umsatz pro Buchung und verbessert das Gästeerlebnis. Mit GuestAdvisor von SabeeApp laufen Upselling-Angebote vor und während des Aufenthalts automatisiert.
Verbrauchsteuer auf Übernachtungs- und Zusatzleistungen im Hotel. Die Steuersätze für Beherbergung unterscheiden sich je nach Land. Hotels müssen Endpreise inklusive MwSt. ausweisen und die Steuer in der Buchhaltung separat erfassen.
Ein Gast, der ohne vorherige Reservierung anreist und spontan nach einem freien Zimmer fragt. Walk-in-Gäste sichern zusätzliche Auslastung, verlangen an gut gebuchten Tagen aber genauen Überblick am Empfang.
Ein Großhändler, der Zimmerkontingente zu günstigen Nettopreisen einkauft und an Reisebüros, OTAs und Reiseveranstalter weiterverkauft. Hotels sichern sich damit garantierte Auslastung bei niedrigeren Raten pro Zimmer.
Die ursprüngliche Bezeichnung für das heutige Revenue Management: die dynamische Anpassung von Zimmerpreisen anhand der erwarteten Nachfrage zur Umsatzmaximierung. Der Ansatz stammt aus der Luftfahrt der 1980er-Jahre und wird in Hotels heute meist synonym mit Revenue Management verwendet.
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FAQ
Die ADR misst nur den Umsatz aus tatsächlich verkauften Zimmern und ignoriert Leerstände. Der RevPAR berücksichtigt alle verfügbaren Zimmer – belegte wie freie – und liefert so ein vollständigeres Bild der Gesamtleistung. Ein Hotel kann eine hohe ADR, aber einen schwachen RevPAR haben, wenn die Auslastung niedrig ist. Beide Kennzahlen solltest du immer gemeinsam betrachten.
Der RevPAR erfasst ausschließlich Logisumsätze. Der TrevPAR (Total Revenue Per Available Room) bezieht alle Einnahmen ein: Zimmer, Restaurant, Bar, Spa, Parkplatz und alle weiteren Nebenleistungen. Für Betriebe, in denen F&B oder Wellness nennenswerten Umsatz einbringen, zeichnet der TrevPAR ein deutlich genaueres Bild der Gesamtperformance als der RevPAR allein.
Die drei wichtigsten Kennzahlen für den Einstieg sind Auslastung, ADR und RevPAR. Zusammen zeigen sie, wie gut du deine Zimmer füllst und zu welchem Preis. Stehen diese Grundlagen, sind ALOS (für Muster bei der Aufenthaltsdauer) und GOPPAR (für die Rentabilität nach Kosten) die logischen nächsten Schritte. Das PMS von SabeeApp erfasst alle diese Werte automatisch in den Berichten.